Licht präsentiert in der dritten Dimension. Die in Japan nach traditioneller Shibori-Technik von Hand gefertigten Stoffe werden zu maßgeschneiderten Leuchten-Stoffbezügen verarbeitet. Das Grundmaterial wird während des Shibori Herstellungsprozess mit Hitze behandelt, dadurch bleibt die dreidimensionale Oberflächenstruktur auch nach Reinigung in der Waschmaschine permanent erhalten.

Shibori Textilveredelung

Shibori ist eine traditionelle, japanische Textilveredelungstechnik, mit der in Japan seit über 400 Jahren Stoffe in sehr aufwendiger Handarbeit veredelt werden. Hierbei werden Teile von textilen Oberflächen vor dem Färben durch Abbinden, Abnähen oder Falten reserviert. Durch diese durchdachten Manipulationen der Textilien entstehen beim anschließenden Färben fließende Farbverläufe und -kontraste, aber auch dreidimensionale Muster und Strukturen.

Die Produktionsprozesse sind seit Jahrhunderten nahezu unverändert und ähneln einer dörflichen Produktionskette. Bis zur Fertigstellung eines Stoffes geht dieser durch vier bis fünf verschiedene Hände. Traditionell wurde Shibori auf Seiden- und Baumwollstoffen angewendet, die anschließend zu traditioneller japanischer Bekleidung wie Kimonos verarbeitet wurden.