Heute noch genauso schön wie zu Großmutters Zeiten – viele Menschen sind mit Hedwig Bollhagen Geschirr aufgewachsen, erinnern sich an die Kaffeekanne in blau-weiß oder die Teller mit den Pünktchen. Seit fast 80 Jahren fertigen die HB-Werkstätten im brandenburgischen Marwitz feinste Keramikservices in zeitloser Schönheit. Mit Hedwig Bollhagen Geschirr ist die Tafel für jeden Anlass perfekt gedeckt, zu den Speise-, Tee-, Mocca- und Kaffeeservices gibt es zahlreiche passende Dekorationen wie Vasen, Kerzenhalter oder Serviettenringe.

Hedwig Bollhagen Geschirr – Unikate in Serie

Das Geschirr ist schlicht und elegant, die Formen sind klar, das Dekor und die Farben auch. Jedes einzelne Stück Hedwig Bollhagen Geschirr wird 40- bis 60-mal in die Hand genommen, glatt geschliffen, zum Teil mit Henkeln versehen, glasiert, sorgfältig in den Ofen gestapelt und schließlich von Hand bemalt. Die Dekore werden ohne Schablonen frei Hand mit dem Pinsel aufgetragen – und so ist jedes Stück ein Unikat.

Mit einfachen Streifen, Tupfen und Linien, klaren Farben und zauberhaften Motiven in der Kinderkollektion bietet Hedwig Bollhagen Geschirr eine ungeahnte Produktvielfalt; die verschiedenen Dekore sind dabei fast unbegrenzt miteinander kombinierbar.

Keramik in Ritztechnik – edel und außergewöhnlich

Eine Besonderheit der HB-Werkstätten ist die Serienfertigung von Geschirr in der aufwendigen Ritztechnik. Dabei wird vor dem ersten Brand und vor der Glasur eine dünnflüssige schwarze Tonschicht aufgetragen, in die das Muster geritzt wird. Das Ergebnis sind edle Keramiken mit einem ganz besonderen Charme.

Hedwig Bollhagen: „Ich mache Teller und Tassen.“

1934 gründete Hedwig Bollhagen (1907 – 2001) die HB-Werkstätten für Keramik. Ihr Name steht für Alltagstauglichkeit, zeitloses Design und schlichte Schönheit. Schon zu ihren Lebzeiten galt sie als berühmte Künstlerin der Moderne, zahlreiche Auszeichnungen und Preise ranken sich um ihr Werk, und im Jahr 2006 wählte das Goethe-Institut sie unter die „sieben besten Designer Deutschlands“. Inspiriert von Bauhaus und Werkbund erschuf Hedwig Bollhagen Geschirr, das die Menschen im Alltag erfreut – jeden Tag aufs Neue, auch heute noch. Sie selbst behauptete oft, Künstlerin sei sie nicht: „Ich mache Teller und Tassen.“